Die Adventszeit ohne Stettiner Peperkoken? Das ist wohl kaum vorstellbar, denn: Wie Stoewer beim Fahrzeugbau, war und ist der Stettiner Peperkoken Teil des lokalen Bäckerhandwerks. Einst als Lebkuchen mit maritimen Formen, wie Anker, Flunder, Matrose oder Möwe, werden die Stettiner Peperkoken heute wieder in der 1963 gegründeten Familienbäckerei „Filipinka” - beispielsweise als Herzen oder als Sidonia von Borcke (1548-1620) hergestellt.
Und das ermöglicht Gästen der Odermetropole wieder den Genuss, getreu dem Motto: „Den bannig, bannig groten Stettiner Peperkoken, den motens versoken!“ Erwerben kann man die lokalen Lebkuchen beispielsweise im Stettiner Schloss...
Und wenn man es einmal selbst mit dem Abbacken von Lebkuchen versuchen möchte? Hier unsere Zutaten für die Peperkoken-Figuren:
10 Pfund Mehl sowie pro Pfund je einen flachen Teelöffel Zimt und Kardemon, einen Teelöffel Nelken, 8 bis 9 Pfund Honig, 2 Pfund Zucker, 1-2 Pfund Schweineschmalz, 6 Eier und 75 g Pottasche.
Die Zutaten werden in einem Teig verrührt und gut durchgeknetet. Die gewünschte Figur, die zuvor auf eine Pape gezeichnet wurde, wird nun als Schablone auf den ausgerollten Lebkuchen-Teig gelegt und mit einem kleinen spitzen Messer am Rand entlang ausgeschnitten. Dann werden die Figuren hellbraun abgebacken. Am darauffolgenden Tag rühren wir einen Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser an, den wir dann mit einer Papiertüte auftragen...
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 6.00 -21.00 Uhr
Sonntag: 8.00 -21.00 Uhr
Übersichtskarte von Stettin:

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